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MARISPACE-X

Ein europäisches Projekt unter Beteilung des Instituts

23.07.2021

MARISPACE-X

(Fundstelle: Bundesnetzagentur)
MARISPACE-X: Smart Maritime Sensor Data Space X
Anwendungsdomäne: Maritimer Sektor

Das übergeordnete Ziel von MARISPACE-X ist durch die Entwicklung eines intelligenten maritimen Data Space im Kontext von Edge-, Fog- und Cloud Computing die notwendige Digitalisierung und damit Entwicklung neuer ökonomischer Chancen in der maritimen Domäne zu ermöglichen. Dafür sollen maritime (Geo)-Daten nutzbar gemacht, miteinander verknüpft und über intelligent vernetzte Objekte (Internet of Underwater Things) verarbeitet werden.

Vorläufiges Konsortium:
8 Partner: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, EGEOS GmbH, Fraunhofer IGD, GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel – AG Deep Sea Monitoring, MacArtney Germany GmbH, Stackable GmbH, TrueOcean GmbH, Universität Rostock
Konsortialführung: 1&1 IONOS SE

(Fundstelle: Universität Rostock)
Ziel war es "innovative und praxisnahe Anwendungen und Datenräume im digitalen Ökosystem GAIA-X" (Bundeswirtschaftsministerium) auszuwählen. Unter den 130 eingereichten Projektskizzen wurden 16 Beiträge zur Förderung ausgewählt. Darunter ist MARISPACE-X: Smart Maritime Sensor Data Space X, ein gemeinsames Projekt aus Rostock und Kiel. Es gehört zu den größten maritimen Digitalisierungsprojekten in Deutschland.
Das übergeordnete Ziel von MARISPACE-X besteht darin, durch die Entwicklung eines intelligenten maritimen Data Space im Kontext von Edge-, Fog- und Cloud Computing die notwendige Digitalisierung und damit Entwicklung neuer ökonomischer Chancen in der maritimen Domäne zu ermöglichen. Dafür sollen maritime (Geo)-Daten nutzbar gemacht, miteinander verknüpft und über intelligent vernetzte Objekte (Internet of Underwater Things) verarbeitet werden.

Insgesamt 15 Mio. € stehen für das Projekt zur Verfügung, davon fließen 6 Mio. € nach Kiel. Neben der CAU ist auch das Geomar-Helmholtz-Zentrum unter den insgesamt 9 Partnern. Für die CAU ist Prof. Dr. Matthias Renz (AG Archäoinformatik und Data Science) der Koordinator der insgesamt 7 CAU-Arbeitsgruppen aus Informatik (Information Systems and Data Mining, Multimediale Informationsverarbeitung, Process Analytics, Distributed Systems), Geographie (Earth Observation and Modelling) und Geowissenschaften (Marine Klimaforschung, Marine Geophysik und Hydroakustik) .

Ionos von 1&1 ist in dem Konsortium federführend, Ende Juli soll der Vollantrag gestellt werden. Das Projekt wird am 1. Januar 2022 beginnen.

Den Aufschlag zur Teilnahme am Projekt gab Jann Wendt, CEO der Kieler EGEOS GmbH. Das Start-up (gefördert über KIS-SH) hat sich bereits einen Namen bei der Kartographierung von Munition im Wasser gemacht. Für ihn ist insbesondere der "Brückenschlag Kiel - Rostock" ein ganz wesentlicher Punkt. Denn, so Jann Wendt weiter, "die Digitalisierung des Meeres ist notwendig".

 

Artikel UNIZEIT (16.10.2021)

Artikel CAU Kiel (25.08.21)

Artikel Handelsblatt 15.07.2021

Artikel Kieler Nachrichten 21.07.2021 (Paywall)

Artikel Sueddeutsche Zeitung 26.07.2021